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Der Heidelberger Ansatz der Dopingprävention geht über Konzepte hinaus, die ausschliesslich auf Information und Aufklärung ohne Reflektion und Erziehung zu eigenverantwortlichem Handeln setzen. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass der Abschreckungsansatz nur teilweise wirken kann und verwenden daher Präventionsansätze, die auf unterschiedlichen Ebenen greifen. Prämissen der Heidelberger Dopingprävention sehen vor erstens ohne "pädagogisch erhobenen Zeigefinger" zu arbeiten. Zweitens anzuerkennen, dass Dopingmentalität mittlerweile ein gesellschaftliches Problem ist. Und drittens, dass das Problembewusstsein meist nur sehr gering ausgeprägt ist. Daher ist die Bereitschaft Massnahmen zur Dopingprävention durchzuführen nicht selbstverständlich.  Das Schema Reflexion - Argumentation - Entscheidung zu erlernen verfolgt zwei Zielsetzungen: Zum einen soll zu einem leibverantwortlichen, sinnvollen Sporttreiben unter Berücksichtigung der ganzen Lebensspanne angeleitet werden. Zum anderen wollen wir zum mündigen Athleten erziehen, der informiert ist, reflektieren und argumentieren kann und sich letztendlich für seine Entscheidungen verantwortlich fühlt.
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